Mental Health Dialog: Eure Erfahrungen mit der Psychischen Gefährdungsbeurteilung – Was funktioniert wirklich?

Seit 2013 ist die Beurteilung psychischer Belastungen gesetzlich verpflichtend – doch die Umsetzung schwankt zwischen Alibi-Checklisten und echten Veränderungsprozessen. Viele Organisationen erfüllen die Pflicht formal, ohne dass sich für Mitarbeitende etwas verbessert.

Beginn:15.04.2026 - 16.30 Uhr
Ende:15.04.2026 - 17.30 Uhr
Dauer:60 Minuten
Mental Health Dialog: Eure Erfahrungen mit der Psychischen Gefährdungsbeurteilung – Was funktioniert wirklich?

Kennt Ihr das aus Eurem Alltag?

„Wir haben die Gefährdungsbeurteilung gemacht – irgendwo liegt das Dokument, aber passiert ist nichts“ – Pflicht erfüllt, Wirkung gleich null.

„Die Mitarbeitenden haben am anfangs ehrlich geantwortet. Dann passierte aber nichts mit den Ergebnissen. Jetzt antwortet keiner mehr ehrlich“ – Vertrauen verspielt durch fehlende Konsequenzen.

„Wir wissen nicht, wie wir psychische Belastungen überhaupt anfangen sollen“ – Unsicherheit verhindert den Prozess überhaupt zu beginnen.

„Die Ergebnisse waren alarmierend, aber die Geschäftsführung sagt, dafür ist kein Budget da“ – Erkenntnisse ohne Handlung.

Oder: „Bei uns hat alles super geklappt und wir erleben echte Veränderung. Gerne würde ich darüber mal berichten“ – Gute Erfahrungen teilen

Von der gesetzlichen Pflicht zur wirksamen Prävention

Seit 2013 ist die Beurteilung psychischer Belastungen gesetzlich verpflichtend – doch die Umsetzung schwankt zwischen Alibi-Checklisten und echten Veränderungsprozessen. Viele Organisationen erfüllen die Pflicht formal, ohne dass sich für Mitarbeitende etwas verbessert.

Ich starte mit einem kurzen Impuls von etwa 5-10 Minuten, in dem ich einige Denkanstöße und Praxisperspektiven aus der Arbeit in Organisationen mitgebe. Im Anschluss steigen wir direkt in einen offenen Dialog von rund 40 Minuten ein.

Lasst uns gemeinsam diskutieren:

Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Psychischen Gefährdungsbeurteilung gemacht – als Mitarbeitende, Führungskraft oder in der Umsetzung?

Was macht den Unterschied zwischen Pflichterfüllung und echter Wirksamkeit? Wann wird aus dem Prozess tatsächlich Prävention?

Welche Methoden funktionieren – und welche scheitern? Fragebogen, Workshops, Beobachtungsinterviews – was bringt wirklich Erkenntnisse?

Wie schaffen wir Vertrauen und Beteiligung, damit Mitarbeitende ehrlich antworten – und nicht fürchten müssen, dass ihre Rückmeldungen folgenlos bleiben oder gegen sie verwendet werden?

Gerne teilen Finn und ich auch eigene Erfahrungen aus den durchgeführten Workshops in Unternehmen aus den letzten Jahren.

für alle Interessierte, Führungskräfte, HR-Mitarbeiter:innen, BGM-Manager:innen, Mitarbeiter:innen …

Im CaaS-Mental-Health-Dialog sind wir per Du, damit der Austausch möglichst persönlich und offen ist.

kostenlos

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Katja Henge

Katja Henge

Mental Health Consultant

Katja Henge ist Partnerin bei Competence as a Service (CaaS) und arbeitet als Gestaltpsychotherapeutin, Coach und Expertin für psychische Belastungen in Unternehmen. Sie leitet das Geschäftsfeld Social Development mit den Schwerpunkten:

  • psychische Gefährdungen am Arbeitsplatz
  • Burnout und Boreout
  • Stress und Überlastung
  • New Work und Belastungen durch Digitalisierung
  • Konflikte, Ausgrenzung und Mobbing

Ihre Beratung verbindet psychologische Tiefe mit unternehmerischem Verständnis:
Vor ihrer Tätigkeit im Mental-Health-Bereich war sie 15 Jahre in Marketing, Vertrieb, Eventmanagement und Logistik tätig.

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Praxis Katja Henge

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