Organisationsentwicklung

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Fehlbelastungen erkennen - Organisation verbessern

Organisationen gestalten die Zusammenarbeit im gesamten Team. Über ein komplexes Geflecht aus Strukturen, Prozessen, Zielen und Regeln sowie informeller und kultureller Faktoren formt sich ihr Rahmen.

Was in der Theorie ideal funktioniert, weicht im Alltag ab. Das führt zu kleinen und größeren Friktionen. Es entstehen schrittweise kritische psychischen Fehlbelastungen, die oft lange unter der Oberfläche bleiben, und erst zu Tage treten, wenn deutliche Auswirkungen z.B. durch Erkrankungen sichtbar werden. Die Auswirkungen sind heute schon dramatisch: Über 40% der Führungskräfte und 20% der Mitarbeitenden zeigen bereits Burnout-Symptome. Hinzu kommen 20% innerlich Gekündigte, die zwar physisch anwesend sind, aber ohne Motivation und Interesse nur noch geminderte Leistung erbringen. 

In Summe gehen einschlägige Studien von einem Wertschöpfungsaus und -abfall von 120 Mrd. Euro p.a. alleine in Deutschland aus, die auf psychische Fehlbelastungen zurück zu führen sind.

Blick auf das Wesentliche

Aus Management-Perspektive sind viele Fehler in der Organisation nicht einfach zu finden. Für die Betroffenen sind sie aber meist offensichtlich und deutlich spürbar. Und das nutzen wir konsequent: 

Wir haben zahlreiche arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse aufgegriffen und zu einer anwendbaren und zielorientierten Methode zusammengeführt. Mit ihr können wir in kompakten Workshops mit wenigen ausgewählten Mitarbeitenden kritische Belastungssituationen identifizieren und potenzieller Friktionen lokalisieren. Durch die Verdichtung von 80 Belastungsfaktoren auf vier Felder gelingt die Diskussion auch mit weniger methodisch versierten Kolleg:innen. 

Nur bei kritischen Befunden gehen wir fokussiert in die Tiefe. So behalten wir den Blick für das Wesentliche. Wir priorisieren drängende Probleme und überführen weniger dringliche Themen in einen bewältigbaren Fahrplan.

Probleme an der Quelle angehen

Bei der Verbesserung fokussieren wir auf das Abstellen der Störfaktoren an ihrer Quelle. Die Verhältnisse werden verbessert. Dazu legen wir mit Ihnen je betroffener Abteilungen eine Zielpositionierung in den Belastungsfelder 

  • Handlungsdruck/Handlungsfreiheit
  • Unterstützung im Team / durch die Führungskraft
  • Jobspezifische Belastungen/Zur Aufgabe passende Ausbildung oder Einarbeitung
  • Kommerzielle Sicherheit / Sinnhaftigkeit der Tätigkeit 

fest. Anschließend analysieren wir, welche Einzelmaßnahmen sie sie dem Ziel bestens und kommerziell sinnvoll annähern.

Verstärkungseffekte freisetzen

Bei der Optimierung gehen wir bewußt auch auf den wechselseitigen Einfluss verschiedener Belastungsfaktoren ein. Denn Verstärkungseffekte können genutzt werden. Ziel ist es, in Summe ein positiv forderndes, förderndes Arbeitsumfeld zu schaffen. Mitarbeitende sollen ihre Fähigkeit einbringen können und wollen und sich persönlich weiterentwickeln. Unsere Methode hilft nicht nur den Einzelnen, sonder zahlt sich auch für die Organisation selbst aus.